Glatzenbildung bei Haarausfall
Das Haupthaar ist eines der zentralen optischen Schönheitsmerkmale des Menschen. Volles kräftiges Haar gilt dabei als der Idealzustand. Auf der anderen Seite ist grade das Haar immer wieder Problemzone bei Mann und Frau. Ergrauen des Schopfes und Glatzenbildung bereiten den Menschen Sorge und lassen sie um ihre Attraktivität fürchten.
Die Bildung von Geheimratsecken und die Lichtung des Haares auf dem hinteren Kopf sind typische Probleme denen sich überwiegend der Mann mit zunehmendem alter gegenüber sieht. Die zunehmende Glatzenbildung ist dabei nicht selten einhergehend mit dem Verlust eigenen Selbswertgefühls. Haarausfall ist jedoch nicht zwingend ein Zeichen von hohem Alter. Vielmehr können auch Krankheiten und Hormonelle Störungen zu übermäßigem Verlust des Haupthaares führen.
Jeder Mensch verliert täglich Haare. Alleine der Anblick von mehreren Haaren in der Bürste oder im Waschbecken führt noch nicht zu Glatzenbildung und sollte daher noch kein Grund zur Panik sein. Die Wissenschaft spricht von etwa 70 bis 100 Haaren Pro Tag verloren, aber in der Regel auch wieder durch nachwachsende ersetzt werden. Geschieht dies nicht oder fallen gar ganze Büschel aus, droht Glatzenbildung.
Ist Haarausfall also nun eine krankhafte Erscheinung oder nur ein ganz normaler Alterungsprozess? Die Antwort müsste lauten: Sowohl als auch. Glatzenbildung ist im Normalfall ein hormonell bedingtes Problem. So verlieren Frauen in den Wechseljahren, also einer Zeit schwerer hormoneller Veränderungen im Körper weitaus mehr Haare als die normalen 70-100 pro Tag. Vermehrt wird auch die These vertreten, Glatzenbildung könne hervorgerufen werden durch gewisse Stoffwechselkrankheiten. Mit Sicherheit kann man sagen, dass Haarausfall auch genetisch bedingt und somit vererblich ist.
Heute gibt es unzählige Mittel die den Haarwuchs vermehren oder die Glatzenbildung stoppen sollen. Gegen erblich bedingten Haarausfall kann dabei im Normalfall kein Mittel helfen. Andere Mittel versuchen Durch Stimulanz der Haarwurzeln deren Festigkeit zu stärken und somit zunehmenden Verlust zu stoppen. Ist die Glatzenbildung durch solche Mittel nicht mehr zu verhindern, so gibt es neben der herkömmlichen Haarprotese noch die kostspielige Möglichkeit der Haarverpflanzung. Hierbei werden Gesunde Haarwurzeln entnommen und an den betroffenen kahlen stellen wieder verpflanzt.
Lichtet sich das Hauphaar so muss dies in der heutigen Zeit angesichts der genannten Mittel zur Entgegenwirkung noch nicht das Ende des Haarschopfes bedeuten. Zwar lässt sich Glatzenbildung kosmetisch und medizinisch bekämpfen, jedoch gehören Geimratsecken oder die sprichwörtliche Platte genau wie das Ergrauen der Haare zum Älterwerden dazu und können durchaus auch attraktiv wirken.